Best Performance in Unternehmen von Sascha Kugler – Teil 1

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Best Performance in Unternehmen: Eine Begriffsbestimmung

Ein richtig verstandenes Marken- und Qualitätsmanagement verhilft Ihrem Unternehmen Kunden zu begeistern, Interessenten auch digital zu gewinnen, Mitarbeiter zu binden und dabei wirtschaftlich zu handeln. Wir zeigen Ihnen, was Qualitätsmanagement 4-0 im Zeichen der Digitalen Revolution wirklich ist und welche Möglichkeiten Sie haben!

Die Welt und die Märkte verändern sich. Neue Technologien revolutionieren die Welt. Das Anspruchsverhalten der Menschen wächst stetig und die Möglichkeiten Meinungsbekundung in den Sozialen Medien zu betreiben ist schier unendlich. Neue Kunden wählen mittlerweile in der Regel den digitalen Weg, um das Unternehmen auszusuchen, das ihren Vorstellungen und Bedürfnissen entspricht. Gesetzliche und regulatorische Anforderungen verlangen unternehmerisch Tätigen immer mehr ab. X Viren greifen pro Tag die Unternehmens-IT an. Und nun werden auch noch die Mitarbeiter knapp. Zwei von drei Unternehmen fällt es heute bereits schwer, offene Stellen zu besetzen. Bis 2050 wird sich die Zahl der Arbeitnehmer fast halbieren.

Auf der Basis dieser Voraussetzungen sind die Mega-Themen für die Fortentwicklung von Organisationen:

  • Digitale Transformation in der Markterschließung
  • Digitalisierung der Geschäftsprozesse
  • Veränderung der Geschäftsmodelle
  • Einhaltung der Regularien unter Abwehr der Risiken
  • Mitarbeitergewinnung und -bindung

 

Diese Entwicklungen betreffen uns alle und werden enorme Auswirkungen auf die Profitabilität und Überlebensfähigkeit von Organisationen haben. Grund genug sich mit den Themen auseinanderzusetzen – sich Gedanken darüber zu machen, wie ich dem damit verbundenen Ausleseprozess gewinnen kann.

Bevor wir richtig einsteigen, sei eines vorweg gesagt. Streichen Sie den Begriff Qualitätsmanagement (QM) in Ihrem Kopf und ersetzen Sie ihn durch Best Performance-Management, denn der mittlerweile negativ belegte Begriff Qualitätsmanagement bringt uns auf die falsche Spur. Über falsch verstandene Ansätze und geringe Nachhaltigkeit in der Umsetzung ist QM in Unternehmen in vielen Fällen zum reinen Papiertiger oder Aktengrab geworden. Die Verantwortung für Steuerung und Umsetzung wird Subordinaten übergeben. Selbst will die Leitung davon oftmals nichts wissen und sieht das Thema als Zeiträuber und notwendiges, aber überflüssiges Übel an. Der Nutzen liegt dabei oft nahe Null. Qualitätsmanagement – so verstanden – bringt in der Tat nichts und entwickelt die mögliche Wirkung nicht.

Gute Qualität zu liefern ist für jedes Unternehmen ein selbstverständliches Ziel. Es gehört ja zum Kernprozess einer Firma, seine Kunden möglichst gut zu bedienen. Dies wird aus Kundensicht als Grundbedingung vorausgesetzt. Keiner gibt sein Auto in der Fachwerkstatt ab, ohne davon auszugehen, dass die Mitarbeiter dort schon wissen, was zu tun ist, möglichst alle Fehler entdecken und beheben.

Echte Qualität ist jedoch viel mehr als nur Bedarfsermittlung, Kundenlösung und Customer Care. Qualität setzt sich aus einer Vielzahl höchst komplexer Themen wie Markenaufbau, IT-Sicherheit, Risikomanagement, Datenschutz, Arbeitsschutz, Onlineportalen, Empfehlungsmanagement, Arbeitgebermarke, Mitarbeiterbindung, Marketing und und und.

Qualität in der neuen Welt der Digitalen Revolution ergibt sich nicht mehr schlicht daraus, Fachprozesse einzuhalten und entsprechende Fortbildungen besuchen, sondern den in rasantem Tempo steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Die Schlagworte heißen: Virenschutz, Landingpages, Webportale, automatisierte BOTs und Kundengewinnung über Soziale Medien wie auch Benefit-Programme, Mitarbeiterentwicklung, Gesundheitsprävention, Vereinbarkeit für Beruf und Familie etc. abzudecken.

Es geht um die Fragen, wie entwickeln Sie sich als Organisation weiter, wie steigern Sie den Unternehmenswert und überleben nicht nur in Zeiten der Digitalen Revolution, sondern prosperieren sogar? Wie werden Sie wirklich zum Bestleister? Wie setzen Sie Ihren eigenen Qualitätsanspruch durch?

Ein Magnet für leistungsorientierte Mitarbeiter und ein in wirtschaftlichen Kennziffern gemessen, blühender Betrieb zu werden, ist gar nicht so schwierig. Es gilt nur ein paar Regeln zu beachten und die umfassende Verantwortung für das eigene Tun zu übernehmen.

Qualitätsmanagement in diesem Sinn betrachtet ist somit eine Art ganzheitliche Unternehmensführungstrategie. Andy Warhol sagte dazu einmal: „The most beautifull kind of art ist business“.

Und damit ist es Chefsache.

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